Mit der Gründung einer Kunst- und Raritätenkammer in der Residenzstadt Dresden im Jahre 1560 legte August I., Kurfürst von Sachsen, den Grundstein für die heutige Sammlung des Dresdner Völkerkundemuseums. In den von ihm und seinen Nachfolgern gesammelten Objekten spiegelte sich das Repräsentationsbedürfnis fürstlicher Hofhaltung und die Vorliebe für Exotisches und Kurioses wider.
Seit dem 18. Jh. wurden Ethnographica nach- wissenschaftlichen Gesichtspunkten systematisch gesammelt. Das Jahr 1875 gilt als Gründungsjahr des Völker- kundemuseums. Seit 1977 präsentiert es sich mit wechselnden Ausstellungen im Japanischen Palais.
(Quelle: SES (Staatliche Ethnographische Sammlung Sachsen))
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